Steht ein Autokauf an, sind auch diese Fragen von Bedeutung: Welches Auto ist preiswerter in der Kfz-Versicherung? Scheidet ein Kandidat vielleicht von vornherein aus, weil er extrem teuer im Versicherungsvergleich gegenüber den anderen ist?
Uns fällt aktuell auf, dass E-Autos inzwischen deutlich teurer in der Versicherung sind, obwohl sie im Schnitt weniger km/ Jahr fahren als Verbrenner. Die Beiträge sind seit 2020 ca. 60-100 % gestiegen, besonders in der Kasko-Versicherung sind E-Autos vergleichsweise teuer.
Wie kommt man nun an die entscheidenden Informationen?
Der aufwändige Weg wäre, für jedes Fahrzeug die Versicherungskosten konkret zu berechnen.
Es geht auch einfacher.
Nutzen Sie folgenden Link: Typklassenabfrage der deutschen Versicherer
Hier können Sie den jeweiligen PKW entweder mit „Marke & Modell“ oder besser noch mit den Angaben aus dem Fahrzeugschein „HSN/TSN“ (=Herstellerschlüsselnummer/ Typschlüsselnummer) ermitteln. Sie erhalten dann eine Trefferliste.
Nun können Sie vergleichen, wie das (E-)Auto in Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko eingestuft wird. Diese Einstufung ist für jeden Versicherer gleichermaßen gültig. Sie können jedes ermittelte Auto sogar auf eine Merkliste setzen und anschließend direkt vergleichen.
Hinweise: Die Typklassen beginnen bei 10, was am günstigsten wäre. Typklassen über 20 werden dann schon teuer, ab 25 wird es sehr teuer. Möchten Sie das Auto später z.B. Haftpflicht + Vollkasko versichern, können Sie die Typklasse für „Teilkasko“ vernachlässigen, denn diese wäre neben der Typklasse für Haftpflicht beim Versicherungsschutz „Haftpflicht + Teilkasko“ relevant.
Hier zur Illustration eine Vorschau:
Was ist außerdem beitragsrelevant?
Die zu erwartende KFZ-Steuer können Sie unter folgendem Link selbst berechnen:
Wir hoffen, Ihnen damit etwas Hilfreiches für Ihre Entscheidungsfindung bei der Wahl eines neuen Autos an die Hand zu geben. Viel Freude beim Ausprobieren.